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	<title>Vijusto-Blog &#187; sekundäre Pflanzenstoffe</title>
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	<description>Vitamine sind Einstellungssache</description>
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		<title>Sind Tomaten aus Holland besser geworden?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 10:50:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seit Jahren leiden Tomaten aus Holland unter ihrem schlechten Ruf. Wässrig, geschmacklos und mit Pestiziden belastet – dass sind die häufigsten Assoziationen, die der Verbraucher mit der Hollandtomate in Verbindung bringt. Auch die Holländer haben inzwischen eingesehen, dass Geschmack und Qualität wichtiger sind, als niedriger Preis und Quantität. Man hat erkannt, dass es keinen Sinn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-288 alignleft" title="tomate" src="http://www.blog.vijusto.com/wp-content/uploads/2010/03/Tomaten-200x300.jpg" alt="tomate" width="112" height="168" />Seit Jahren leiden Tomaten aus Holland unter ihrem schlechten Ruf. Wässrig, geschmacklos und mit Pestiziden belastet – dass sind die häufigsten Assoziationen, die der Verbraucher mit der Hollandtomate in Verbindung bringt. Auch die Holländer haben inzwischen eingesehen, dass Geschmack und Qualität wichtiger sind, als niedriger Preis und Quantität. Man hat erkannt, dass es keinen Sinn macht, die Tomaten unreif zu pflücken, damit sie im Geschäft möglichst lange haltbar sind. Denn vor allem der Geschmack, aber auch wichtige Inhaltsstoffe wie Lycopin sind abhängig vom Reifegrad der Tomate.</p>
<p><span id="more-287"></span>Lycopin, ein Carotinoid, das für die rote Farbe in der Tomate verantwortlich ist, stärkt die Immunabwehr, verhindert Ablagerungen in den Gefäßwänden und stellt somit eine gute Prävention vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen dar. Auch wird Lycopin eine schützende Wirkung vor Krebs, vor allem vor Prostatakrebs, zugesprochen. Es wäre also schade, wenn es der Tomate an diesem wertvollen Stoff mangeln würde. Es musste also eine Lösung gefunden werden, um die Tomaten wieder gehaltvoller zu machen. Diese bestand darin, neue Züchtungen zu entwickeln, bei denen besonderer Wert auf Geschmack und Festigkeit gelegt wurde. Die neuen Sorten können reif geerntet werden, so dass die Früchte sich voll entwickeln können. Über 300 000 neue Tomatensorten sind seit 1993 entwickelt worden – darunter auch die beliebten Cherry- und Cocktailtomaten. Übrigens hängt die Aufnahme des Lycopins im Körper nicht nur von der Sorte und vom Reifegrad der Tomate ab. Auch die Zubereitungsweise spielt bei dem sekundären Pflanzenstoff eine wichtige Rolle, denn Erhitzen fördert die Freisetzung und etwas Fett (z.B. pflanzliches Speiseöl) verbessert die Resorption. Die Bemühungen, eine „bessere“ Tomate zu züchten gehen aber noch weiter. Denn auch in Sachen Schädlingsbekämpfung ist man inzwischen weiser geworden. Statt die Pflanzen mit Pestiziden zu besprühen, setzt man nun auf biologische Schädlingsbekämpfung mit natürlichen Feinden, wie z.B. der Schlupfwespe. Alles in allem, eine gute Entwicklung, auch wenn die Freilandtomaten immer noch die Nase vorne haben. [CS]</p>
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		<title>Warnung vor zuviel Beta-Carotin?</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 14:16:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Beta-Carotin trägt im wesentlichen dazu bei, den Bedarf an Vitamin A zu decken. Es ist vor allem in Karotten, gelben oder grünem Gemüse enthalten. Vitamin A ist wichtig im Schutz gegen Krankheitserreger, da es beim Aufbau der Schleimhäute beteiligt ist und auch eine Bedeutung bei der Abwehr von infektiösen Krankheiten hat. Darüber hinaus bietet Beta-Carotin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-297" title="carrots" src="http://www.blog.vijusto.com/wp-content/uploads/2010/01/Karotten-225x300.jpg" alt="carrots" width="126" height="168" />Beta-Carotin trägt im wesentlichen dazu bei, den Bedarf an Vitamin A zu decken. Es ist vor allem in Karotten, gelben oder grünem Gemüse enthalten. Vitamin A ist wichtig im Schutz gegen Krankheitserreger, da es beim Aufbau der Schleimhäute beteiligt ist und auch eine Bedeutung bei der Abwehr von infektiösen Krankheiten hat. Darüber hinaus bietet Beta-Carotin der Haut einen Schutz gegen die schädlichen UV-Strahlen. Alles in allem ist Beta-Carotin also ein sehr nützlicher Mikronährstoff. Doch in letzter Zeit wurde davor gewarnt, zu viel Beta-Carotin einzunehmen, da Studien zeigten, dass das Provitamin A in hohen Konzentrationen über einen langen Zeitraum das Lungenkrebsrisiko bei Rauchern erhöht. Allerdings sind diese Studien nicht 1:1 auf den Alltag zu beziehen, da nämlich die 10-fache Dosis des täglichen Bedarfs verabreicht wurde.</p>
<p><span id="more-230"></span>Als unbedenklich hat sich eine tägliche Aufnahme von bis zu 10 mg Beta-Carotin erwiesen. Über die Nahrung nehmen wir nach Angaben der Nationalen Verzehrsstudie II durchschnittlich etwa 4 mg Beta-Carotin pro Tag auf. Eine Gefahr von zuviel Beta-Carotin scheint also nur von hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln auszugehen.<br />
Auch Prof. Dr. Biesalski, Ernährungsmediziner, sprach sich beim zweiten Ernährungsgespräch der Universität Hohenheim im Oktober letzten Jahres dafür aus, dass Beta-Carotin aus Lebensmitteln oder niedrig dosierten Supplementen als sicher angesehen werden kann.<br />
Unklar ist noch, ob eine höhere Dosierung von Beta-Carotin ebenso für Nichtraucher ein Risiko darstellt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät daher in einer Stellungnahme, Beta-Carotin in Nahrungsergänzungsmitteln grundsätzlich vorsichtig zu dosieren, um eine Tagesdosis von über 10 mg pro Tag zu vermeiden. [CS]</p>
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