Gemüse ist gesund. Aber seien Sie wählerisch, welche Gemüsearten Sie häufig essen, denn nicht jedes Gemüse eignet sich auch zum häufigen Verzehr. Einige Sorten enthalten viel Oxalsäure, eine Substanz, die die Aufnahme von Mineralstoffen aus der Nahrung verschlechtert.
Essen Sie gerne Spinat, Mangold, Rhabarber oder Nüsse? Dann stehen auf Ihrem Speisezettel eine Reihe von oxalsäurereichen Lebensmitteln. Wenn Sie diese Lebensmittel sehr häufig verzehren, sollten Sie besonders auf die Zufuhr der Mineralstoffe Kalzium, Eisen und Magnesium achten.
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Hoher Verzehr oxalsäurereicher Lebensmittel begünstigt Mineralstoffmangel
Donnerstag, 17. Juni 2010Vitamine sind beliebt
Dienstag, 4. Mai 2010
Fünf am Tag. Mit diesem Leitsatz gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung den Verbrauchen eine einfache Regel für eine vitaminreiche Ernährung an die Hand. Es wird demnach empfohlen zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse pro Tag zu essen. Das entspricht insgesamt etwa 650 Gramm pro Tag. Klingt einfach, ist es aber leider nicht. Denn Schätzungen zufolge liegt der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch von Obst und Gemüse in Deutschland bei ungefähr nur 250 Gramm.
Spargel-Erdbeer-Salat
Montag, 22. März 2010
Ein Lecker-Schlank-Gericht mit vielen wichtigen Inhaltsstoffen – genau das Richtige für eine Frühjahrskur. Spargel liefert wenig Kalorien, dafür aber jede Menge Vitamine, z.B. Vitamin C, E, B1, B2, Folsäure und Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Kalzium. Manche sprechen dem Spargel darüber hinaus sogar eine aphrodisierende Wirkung zu. In jedem Fall spült das Gemüse, aufgrund seiner entwässernden Wirkung, die Nieren durch und kann zudem durch den geringen Kaloriengehalt zur perfekten Strandfigur verhelfen.
So startet man fit in den Frühling.
Sind Tomaten aus Holland besser geworden?
Mittwoch, 17. März 2010
Seit Jahren leiden Tomaten aus Holland unter ihrem schlechten Ruf. Wässrig, geschmacklos und mit Pestiziden belastet – dass sind die häufigsten Assoziationen, die der Verbraucher mit der Hollandtomate in Verbindung bringt. Auch die Holländer haben inzwischen eingesehen, dass Geschmack und Qualität wichtiger sind, als niedriger Preis und Quantität. Man hat erkannt, dass es keinen Sinn macht, die Tomaten unreif zu pflücken, damit sie im Geschäft möglichst lange haltbar sind. Denn vor allem der Geschmack, aber auch wichtige Inhaltsstoffe wie Lycopin sind abhängig vom Reifegrad der Tomate.
Digitaler Ernährungsberater
Dienstag, 16. Februar 2010
Telefonieren ist mittlerweile bei einem Handy ja eigentlich nur noch ein netter Nebeneffekt. Längst können wir nicht mehr darauf verzichten, ersetzt ein Handy doch gleichzeitig einen Fotoapparat, einen Kalender, einen mp3-Player, Gameboy und und und….Gerade für Frauen bedeutet das auch mehr Platz in der Handtasche für Cremes, Schminke, Bürste etc. Dank des neuen „Codecheck-App“ ist das Handy nun auch noch gleichzeitig ein Ernährungsberater. Denn ab März können sich interessierte Konsumenten nun das mühevolle entziffern der Zutatenliste sparen.
Macht zu wenig Vitamin D dick?
Mittwoch, 10. Februar 2010
Naja, ganz so platt kann man es wohl nicht ausdrücken. Dennoch konnte in neueren amerikanischen und britischen Studien ein Zusammenhang zwischen einem geringen Vitamin D-Status und einem erhöhten Risiko für das Metabolische Syndrom festgestellt werden. Das Metabolische Syndrom umfasst Störungen des Stoffwechsels (erhöhte Insulinresistenz, hohe Blutfettwerte), der Blutdruckregulation (Bluthochdruck) und starkes Übergewicht. Es gilt als der Risikofaktor für koronare Herzkrankheiten wie z.B. Herzinfarkt.
Gewürznelke: Heilpflanze des Jahres 2010
Montag, 1. Februar 2010
Jedes Jahr kürt der Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus (NHV Theophrastus) eine besondere Heilpflanze. Dieses Jahr wurde der Gewürznelke gewidmet, die damit die Ringelblume ablöst. Wenn man sich die vielen heilenden Wirkungen der Gewürznelke ansieht, hat sie diesen Titel auch redlich verdient. Das Wundergewürz wirkt nämlich schmerzstillend, entzündungshemmend, antibakteriell, verdauungsfördernd und belebend. Vor allem in der Zahnmedizin findet die Heilpflanze häufige Anwendung, denn eine Mundspülung mit Nelkenöl wirkt gegen Entzündungen und Mundgeruch.
Warnung vor zuviel Beta-Carotin?
Mittwoch, 13. Januar 2010
Beta-Carotin trägt im wesentlichen dazu bei, den Bedarf an Vitamin A zu decken. Es ist vor allem in Karotten, gelben oder grünem Gemüse enthalten. Vitamin A ist wichtig im Schutz gegen Krankheitserreger, da es beim Aufbau der Schleimhäute beteiligt ist und auch eine Bedeutung bei der Abwehr von infektiösen Krankheiten hat. Darüber hinaus bietet Beta-Carotin der Haut einen Schutz gegen die schädlichen UV-Strahlen. Alles in allem ist Beta-Carotin also ein sehr nützlicher Mikronährstoff. Doch in letzter Zeit wurde davor gewarnt, zu viel Beta-Carotin einzunehmen, da Studien zeigten, dass das Provitamin A in hohen Konzentrationen über einen langen Zeitraum das Lungenkrebsrisiko bei Rauchern erhöht. Allerdings sind diese Studien nicht 1:1 auf den Alltag zu beziehen, da nämlich die 10-fache Dosis des täglichen Bedarfs verabreicht wurde.
Wer hätte gedacht, was alles in Honig steckt
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Viele schwören auf Honig und ziehen das Naturprodukt dem raffinierten Haushaltszucker zum Süßen vor. In der Tat entählt Honig im Gegensatz zu Zucker auch Vitamine und Mineralstoffe. Aber Honig ist noch viel mehr, als ein süßes Lebensmittel. Die Medizin hat das flüssige Gold für sich entdeckt. Doch Vorsicht – es gibt Unterschiede zwischen Honig als Lebensmittel und medizinischem Honig. Honig besteht zu einem Großteil aus Zucker. Vom Haushaltszucker unterscheidet sich das Naturprodukt durch die weiteren Inhaltsstoffe wie organische Säuren, Enzyme und Aminosäuren. Auch Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen, Kupfer und Mangan sowie in geringen Mengen die Vitamine B1, B2 und Vitamin C sind in Honig enthalten. Doch die Gehalte an Vitaminen und Mineralstoffen im Honig sind so gering, dass sie zur Deckung des Bedarfs keine Rolle spielen.
Stevia – gibt es das natürliche Süßungsmittel auch bald in Deutschland?
Montag, 14. Dezember 2009
Stevia wird aus der südamerikanischen Pflanze Stevia Rebaudiana Bertoni gewonnen und gilt als ein natürliches Süßungsmittel, das rund 300 Mal süßer als Zucker ist, keine Kalorien liefert und zudem keine Karies verursacht. Der Haken an der Sache? In der EU ist Stevia als Süßungsmittel nicht zugelassen, da seine gesundheitliche Unbedenklichkeit noch nicht eindeutig geklärt werden konnte. Dabei wird der natürliche Süßstoff in Asien seit Jahrzehnten verwendet und es sind bisher keine Nebenwirkungen bekannt. Seit 2008 wurden in der Schweiz Einzelgenehmigungen für Erfrischungsgetränke erteilt. In Deutschland haben es die Anhänger der süßen Pflanze schwer.