Gemüse ist gesund. Aber seien Sie wählerisch, welche Gemüsearten Sie häufig essen, denn nicht jedes Gemüse eignet sich auch zum häufigen Verzehr. Einige Sorten enthalten viel Oxalsäure, eine Substanz, die die Aufnahme von Mineralstoffen aus der Nahrung verschlechtert.
Essen Sie gerne Spinat, Mangold, Rhabarber oder Nüsse? Dann stehen auf Ihrem Speisezettel eine Reihe von oxalsäurereichen Lebensmitteln. Wenn Sie diese Lebensmittel sehr häufig verzehren, sollten Sie besonders auf die Zufuhr der Mineralstoffe Kalzium, Eisen und Magnesium achten.
Spinat ist z.B. mit ca. 140 mg/100g relativ kalziumreich, aber dennoch werden durch den hohen Oxalsäuregehalt davon nur etwa 5% vom Körper aufgenommen. Mit einer normalen Mischkost nehmen wir schätzungsweise 50 – 200 mg Oxalsäure pro Tag auf. Eine vegetarische Ernährung weist durch die hohe Zufuhr pflanzlicher Kost noch höhere Mengen an Oxalsäure auf. Wenn dann die Ernährung auch noch kalziumarm ist, steigt bei entsprechender Veranlagung zudem das Risiko von Harnsteinen. Daher sollte darauf geachtet werden, die Oxalsäure schon bei der Zubereitung zu reduzieren. Am besten geht das durch Einweichen und Kochen der Lebensmittel. Da die Oxalsäure leicht in Wasser übergeht, sollte das Kochwasser nicht weiterverwendet werden. Zusätzlich kann die Wirkung der Oxalsäure durch die Zugabe von Milch reduziert werden. Eine Vanillesoße zum Rhabarber oder eine leichte Sahnesoße zum Mangold hilft daher, die Oxalsäure weiter zu reduzieren. [CR]
Oxalsäurereiche Lebensmittel
Rote Beete (gekocht): 109 mg /100 g
Rhabarber (Kompott): 537 mg / 100 g
Spinat: 571 mg / 100 g
Mangold: 650 mg / 100 g
Nüsse: 200-600 mg / 100 g
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