Mal ganz ehrlich. Wer kennt sich noch aus im Dschungel der Nahrungsergänzungmittelanbieter? Überall können wir Anzeigen sehen von Vitaminen, pflanzlichen Extrakten oder einer wiederentdeckten exotischen Heilpflanze. Das Angebot ist groß, aber wie kann man sich sicher sein, nicht auf einen Scharlatan reinzufallen? Für den Verbraucher ist es nicht immer einfach, einen seriösen Anbieter zu finden. Für alle, die sich ob der Seriosität eines Anbieters von Nahrungsergänzungsmitteln unsicher sind, hat die Verbraucherzentrale Bayern zehn Punkte zur Orientierung zusammengefasst.
Je häufiger ein Anbieter mit den folgenden Hinweisen wirbt, desto wahrscheinlicher handelt es sich dabei um ein zweifelhaftes Produkt, so die Verbraucherzentrale:
Archiv für Februar 2010
Nahrungsergänzung – Seriös oder Scharlatan?
Freitag, 26. Februar 2010Digitaler Ernährungsberater
Dienstag, 16. Februar 2010
Telefonieren ist mittlerweile bei einem Handy ja eigentlich nur noch ein netter Nebeneffekt. Längst können wir nicht mehr darauf verzichten, ersetzt ein Handy doch gleichzeitig einen Fotoapparat, einen Kalender, einen mp3-Player, Gameboy und und und….Gerade für Frauen bedeutet das auch mehr Platz in der Handtasche für Cremes, Schminke, Bürste etc. Dank des neuen „Codecheck-App“ ist das Handy nun auch noch gleichzeitig ein Ernährungsberater. Denn ab März können sich interessierte Konsumenten nun das mühevolle entziffern der Zutatenliste sparen.
B-Vitamine vertreiben den Blues
Freitag, 12. Februar 2010
Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen können Folge einer unzureichenden Versorgung mit Vitamin B6, B12 und Folsäure sein. Besonders Vitamin B6 spielt als Coenzym eine wichtige Rolle beim Aufbau von Stoffen, die aus eiweißhaltigen Aminosäuren entstehen. Dazu gehören eine Reihe von Neurotransmittern, wie z. B. das Glückshormon Serotonin. Auch folsäurehaltige Enzyme tragen dazu bei, die Aminosäure Tryptophan in das Glückshormon Serotonin umzuwandeln. Es konnte gezeigt werden, dass die Entstehung einer Depression durch einen Mangel an Folsäure begünstigt wird und die Behandlung der Depression erschwert.
Macht zu wenig Vitamin D dick?
Mittwoch, 10. Februar 2010
Naja, ganz so platt kann man es wohl nicht ausdrücken. Dennoch konnte in neueren amerikanischen und britischen Studien ein Zusammenhang zwischen einem geringen Vitamin D-Status und einem erhöhten Risiko für das Metabolische Syndrom festgestellt werden. Das Metabolische Syndrom umfasst Störungen des Stoffwechsels (erhöhte Insulinresistenz, hohe Blutfettwerte), der Blutdruckregulation (Bluthochdruck) und starkes Übergewicht. Es gilt als der Risikofaktor für koronare Herzkrankheiten wie z.B. Herzinfarkt.
Gewürznelke: Heilpflanze des Jahres 2010
Montag, 1. Februar 2010
Jedes Jahr kürt der Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus (NHV Theophrastus) eine besondere Heilpflanze. Dieses Jahr wurde der Gewürznelke gewidmet, die damit die Ringelblume ablöst. Wenn man sich die vielen heilenden Wirkungen der Gewürznelke ansieht, hat sie diesen Titel auch redlich verdient. Das Wundergewürz wirkt nämlich schmerzstillend, entzündungshemmend, antibakteriell, verdauungsfördernd und belebend. Vor allem in der Zahnmedizin findet die Heilpflanze häufige Anwendung, denn eine Mundspülung mit Nelkenöl wirkt gegen Entzündungen und Mundgeruch.